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"Meinen kleinen Atomschwindel werden Sie erhalten haben." Julius Lothar Meyer (1830-1895) - sein Leben und Werk
Vortrag von Dr. Gisela Boeck, Universität Rostock

„Meinen kleinen Atomschwindel werden Sie erhalten haben."
Mit diesem etwas provokanten Satz berichtete Julius Lothar Meyer (1830-1895) im Jahre 1870 seinem Schwager, einem Professor für Physik, von seinen Arbeiten zu einem System der Elemente, an dem er schon fast 10 Jahre gefeilt hatte. Er stand dabei in Konkurrenz mit Dmitri Ivanovič Mendeleev (1834-1907), der ebenfalls im Zusammenhang mit der Formulierung eines Lehrbuches an einem System der Elemente arbeitete.
Heute bringen viele das Periodensystem ausschließlich in Verbindung mit dem Namen Mendeleev. Im Vortrag wird das Wirken von Meyer und Mendeleev näher – auch im Hinblick auf unterschiedliche Herangehensweisen – beleuchtet. Es wird aber auch gezeigt, dass es noch viele andere Akteure bei der Suche nach Gesetzmäßigkeiten hinsichtlich der Atommassen der Elemente gab und diese nicht nur zweidimensional in Form einer Tabelle, sondern auch dreidimensional dargestellt w
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Alexander von Humboldt (1769-1859) - Wissenschaft, Philosophie, Kunst und Leben im Dialog
Vortrag von Prof. Dr. Dietrich von Engelhardt

Alexander von Humboldt bringt Wissenschaft, Philosophie und Kunst in eine innere und auch heute stimulierende und wichtige Verbindung. Ziel des Kosmos (1845-62) ist die „empirische Ansicht des Natur-Ganzen in der wissenschaftlichen Form eines Natur-Gemäldes“. Ein bemerkenswertes Dokument dieser weitgespannten Verbindung, die auch seine südamerikanischen Reiseberichte prägen, ist die literarische Allegorie Die Lebenskraft oder der rhodische Genius (1795) mit Überlegungen über das Wesen des Lebens und die Entstehung der organischen aus der anorganischen Natur. Bildung kann, wofür sich beide Brüder Wilhelm und Alexander von Humboldt einsetzen, nicht nur auf Geisteswissenschaften und Künste begrenzt werden, sondern muss stets auch die Naturwissenschaften und das Leben berücksichtigen. Alexander von Humboldt integriert Kunst und Ethik in sein wissenschaftliches Werk, setzt sich für die Einheit und den Dialog der Wissenschaften ein
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Kein Platz für wilde Tiere?
Vortrag von Prof. Dr. Einhard Schierenberg

Erweiterte Fassung des Vortrags „Der Zustand unserer Ökosysteme und ihrer Artenvielfalt: Aus dem Bericht des Weltbiodiversitätsrats 2019“, gehalten am 16.10.2019 im Naturwissenschaftlichen Verein, Lübeck.
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Bäume - Warum sie nicht in den Himmel wachsen
Vortrag von Dieter Löwe

Der winterkahle Apfelbaum trägt im Herbst herrliche Äpfel.
Die Buchen im Schattiner Zuschlag sind schon über 35 Meter hoch.
Welche Naturgesetze ermöglichen dies alles?
Gibt es physikalische Grenzen für das Wachstum?
Ein neugieriger Gartenbesitzer wundert sich und sucht nach Antworten.
Bäume Warum sie nicht in den Himmel wac
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c/o Museum für Natur und Umwelt

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